Sonntag, 30. Dezember 2007

Winter in der Pfalz...



Spinnenweben.

Leicht gefrostet.








Eisblauer Winterhimmel.
























Rosenknospen vom letzen Herbst.

Montag, 17. Dezember 2007

Mein Lieblings-Weihnachtgedicht


Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus, den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Heiligkeit.

von R. M. Rilke



Sonntag, 25. November 2007

Videos zum Thema Schweiz :-)

Im ersten Clip geht es um die Wahlwerbung der SchweizerVolksPartei (natürlich in Landessprache):



kleine übersetzungshilfe:
userühre, usegheie=rausschmeissen


Hier noch einige Fakten zur Schweiz :-)


Fortsetzung....



Mittwoch, 14. November 2007

Räbechilbi

oder was man aus Steckrüben so alles machen kann

Ich muss doch sagen, Schweizer können richtig kreativ sein. So wie z.B. letzten Samstag.
Was ich meine? Den Räbeliechtli-Umzug. Also ganz von vorne.
Räbe sind Steckrüben- eine Mischung zwischen Kohlrabi und Rüben (pfälz. Rummle).
Und die werden jedes Jahr extra angepflanzt damit Kinsgi (Kindergarten), Schul- klassen, örtliche Vereine und Gruppen daraus Räbeliechtli schnitzen können oder sogenannte Sujets (Bilder) gestalten, die dann durch die Strassen gefahren oder getragen wurden.

Das ganze Dorf wird mit Räbelichtli bestückt. Fenster- simse, Wege, Türeingänge erstrahlen in sanftem Licht. Damit die Räbelichtli gut zur Geltung kamen, wurde das Licht abgestellt (scheint Schweizer Tradition zu sein -->Basler Morgestraich)

26 Tonnen Räben und 50000 Kerzen wurden in diesem Jahr für den Umzug gebraucht.

Sogar die Chrischona- gemeinde hat sich voll in die Arbeit gestürzt und einen 3-dimensionalen Wal mit den Lichtli gestaltet, in dessen offenem Maul ein Kind sass. Andere hatten meist nur 2- dimensionale Bilder von Tauchern über Mäuse und Roger Federer (eindeutig Tennisclub, oder...?)

Montag, 5. November 2007

neuer Mitbewohner

Es gibt Neuigkeiten! Seit 4 Wochen habe ich einen neuen Mitbewohner...Leider hat er sich erst vor ein paar Tagen gezeigt...Ich muss zugeben, ganz legal ist er nicht hier... :-)

Nun ist die grosse Frage: WER ist das denn nun?

Also, eine kleine Schnecke mit Häuschen hat sich in meinem Flaschenbaum verkrabbelt...

Eigentlich wollte ich mir ja kein Haustier anschaffen, aber das Herz, das arme Tier hier auszusetzen, wo es sich noch nicht mal sprachlich verständigen kann, hab ich dann doch nicht.

Sonntag, 4. November 2007

Kreativprojekte

Hier einige meiner Fotoprojekte, einige entstanden auf der diesjährigen Mutter-Kind-Freizeit


















































So und hier noch ein kleines Rätsel, ich denke die Fotos sind nicht zu knifflig, oder?



















Mittwoch, 31. Oktober 2007

nochmal Stachelbeeren

Es ist echt unglaublich traurig, aber selbst in den riesigen Einkaufsläden gibt es kein heimisches eingekochtes oder gefrorenes Obst. Mir scheint als ob die Schweizer ausser Pfirsichen, Mandarinen und Fruchtcocktail kein gekochtes Obst verwenden...?!
Bei meinem nächsten Deutschlandaufenthalt werde ich sicher einige Gläser Stachelbeeren und Kirschen importieren. Sonst vergeht mir am Schluss noch die Lust am Backen...

Schock- Weihnachten ohne Christkind

Weihnachtsartikel wohin das Auge reicht:
Glitzer, Beleuchtung, Kugeln, Engel, Elche. Von allem jetzt am 30. Oktober im Überfluss, etwas mehr als 7 Wochen vor Weihnachten.
Aber unter all dem ist kein Jesuskind, geschweige denn Maria und Joseph zu finden.
Es stimmt mich traurig, dennoch hoffe ich, das das wichtigste an Weihnachten vielleicht doch seinen Platz in den Läden und vorallem in den Herzen der Menschen bekommt.

Urlaubsfeeling

Dieses Bild entstand vor knapp 2 Wochen und zeigt eigentlich nur den Balkon meiner Nachbarn im Abendlicht :-)

Ich finde es hat doch leichten Südseeflair... (wohnen wo andere Urlaub machen... *g*)

Übrigens haben hier viele Leute irgendwelche Palmen (auch ausgewachsene) auf dem Balkon oder der Terrasse rumstehen...

Sonntag, 28. Oktober 2007

Stachelbeertorte

Da ich meinen Hausrat so ziemlich komplett da habe, kann ich nun endlich wieder Kochlöffel und Schneebesen schwingen. Aber da fangen dann auch schon die ersten Probleme an...
Man nehme ein deutsches Backrezept und versuche die Zutaten im schönen Altendorf in 2 (!) Supermärkten zu bekommen. Stachelbeeren, wovon es in deutschen Supermärkten ein halbes Regal voll gibt, nicht aufzutreiben. Das einzigste nicht exotische Obst: ein Gläschen Herzkirschen... nicht mal Sauerkirschen...
Das Ende vom Lied: Aus der Stachelbeertorte wurde dann Pfirsichtorte... Meine Arbeitskollegen meinten zwar es wäre sehr fein, aber die kennen das Original halt nicht...
Sahne sollte man ebenfalls in Switzerland niemals unter Sahne suchen gehen, denn das heisst Rahm :-)

Mittwoch, 17. Oktober 2007

YBS und andere Sachen

So, heute schaff ich es endlich mal wieder einen Post zu schreiben, nachdem soviel in den vergangenen Tagen los war.
Hier links hab ich es endlich geschafft den Wohnbereich von Kisten zu befreien und aufzuräumen.
Das Schlafzimmer ist noch nicht so weit, abgelichtet zu werden ;-)






Ja zwischenzeitlich hab ich noch nen Auslandseinsatz in Deutschland gemacht, was die Verzögerungen erklärt:


Es war nämlich:


Ein Jugendevent für junge Leute ab 16.

Klaus Göttler hatte viele gute Inputs geliefert, leider hab ich nicht bei allen komplett dabei sein können...

Ca. 70 Teilnehmer und 30 Mitarbeiter waren regelmässige Stammgäste in meinem kleinen YBS-Café/Bistro in den Pausen. Ein fast Familienbetrieb der Steinhauers. Selbst meine Cousine Christiane kam regelmässig zum Anpacken, obwohl sie das Wochenende eigentlich verplant hatte.




An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön
an meine Geschwister
Chris & Doro,
mein Cousinchen, Nathi & Manu
und an noch ganz viele, ohne die das niemals hätte so gut werden können!

Dienstag, 18. September 2007

Umzug

Gestern bekam ich Besuch vom meinen beiden Geschwistern und einem Sprinter voll bis unters Dach mit meinem im Deutschland zwischengelagertem Zeug. Die Wohnung ist jetzt voll, sehr voll. Bin mal gespannt ob ich alles verstauen kann :)










Bananenkisten wohin das Auge reicht...

Pflegediagnose Sturzgefahr
bedingt durch (b/d) zugestellte Wege und Bananenkisten
äussert sich durch (a/d) gefährliche Balanceakte bei Versuchen von A nach B zukommen

Pflegediagnosen, damit darf ich mich seit gut 2 Monaten befassen, kurz gesagt noch mehr Papierkram, und noch weniger Zeit für den Patienten. Aber es bringt Einheit. Dann machen alle Pflegekräfte das was festgelegt wurde, und nicht Person A so, Person B anders und Person C hält alles für falsch. Es bringt Nachvollziehbarkeit, und vorallem ist der Aspekt der Beurteilung von Fort und Rückschritten gegeben. Für jeden ist ersichtlich welche Massnahmen zu treffen sind.

So für heute genug Fachchinesisch.

Donnerstag, 6. September 2007

Wohnung am See

Mein neues Domizil noch leer und unbewohnt.

Blick vom Flur ins Wohn/Esszimmer mit Küche



















Die Küche














Wohn/Esszimmer mit Blick auf den Balkon















Schlaf- und Arbeitszimmer



















Blick vom Balkon auf den Zürichsee

Donnerstag, 30. August 2007

Es geht voran

Heute wirds ernst. Termin mit dem Vermieter, Wohnung ausmessen. Und in meiner Spital WG bin ich langsam wieder am einpacken.
Inzwischen sind wir dort wieder zu dritt, die Unterassistenten wechseln dort am laufenden Band.
Auf meiner Station habe ich mich langsam aber sicher eingewöhnt, das Arbeiten geht deutlich besser von der Hand. Inzwischen merkt man auch bei welchen Kollegen man vorsichtig sein sollte und mit wem man mal gut Spässe machen kann.

Freitag, 10. August 2007

Wohnungssuche

Die letzten Tage habe ich mich mit Wohnungsinseraten in Zeitungen und Internet beschäftigt, rumtelefoniert und 2 Wohnungen besichtigt.

Die erste Wohnung war ein Flop, 60 Quadratmeter sahen aus wie 40 und eine Renovierung wäre auch mal nötig gewesen, etwas dezentral und auch nicht in Seenähe. Preis-Leistung: naja.

Gestern hab ich mir Nummer 2 angesehen und heute den Vertrag unterschrieben. Die Wohnung ist fast ein Feriendomizil. Traumhafte Sicht über den Zürichsee, ruhig, hell, mit Swimmingpool und Tennisplatz. Leider nicht in Lachen aber ein Ort weiter den Zürichsee rauf.

Ein Traum :-)

Soviel für heute aus dem 17. Bundesland :-)



Montag, 6. August 2007

Murmeltiere und so







Der gestrige Sonntag hat seinem Namen wirklich Ehre gemacht. Ich war zu einem Kurzbesuch in Nufenen in der Nähe vom St. Bernadino.













Meine Freundin aus Deutschland war dort mit ihrer Familie im Urlaub.













Eigentlich wollten wir einen Murmeltierpfad besteigen, doch die Murmeltiere hatten wohl Siesta.




Der nahe gelegene Fluss war für die Kids natürlich der grösste Spass. Der Papa wurde zum Staudammkonstrukteur, während wir Frauen die Sonne genossen und die Kinder vom dem Vollbad im Fluss abhielten. Das ganze endete dann in einem unfreiwilligen Flusstrecking, bzw. der Suche nach der Brücke zur anderen Seite. War aber ganz witzig. Ich hoffe uns hat niemand zugesehn...















übrigens...
vor einer Woche haben Ferdi und ich uns getrennt. Die letzten 4 Wochen haben uns mehr entfremdet als zusammengeführt. Trotzdem schaue ich auf die vergangenen 1 1/2 Jahre in Dankbarkeit zurück. Als guter Freund bleibt er weiterhin mein Ansprechpartner vor Ort.

Freitag, 20. Juli 2007

Wohnen in Lachen

In meiner WG tut sich so langsam auch was. Seit Anfang der Woche sind wir nur noch zu zweit. Und ab Donnerstag bin ich für eine Woche Alleinherrscher. Eine Neue kommt dann und die Nächste erst Ende August.

Wie es bei mir wohnungstechnisch weitergeht, hängt vom Lachener Wohnungsmarkt ab. Die Unterkunft ist zwar bis Dezember hier gesichert, aber taktisch klug wäre es bis spätestens Herbst ein neues Domizil zu haben.

Zweimal war ich jetzt schon in „Ferdis“ Hauskreis mit, macht einen guten Eindruck und sind nette Leute. Auch dort wechselt es derzeit, eine Deutsche geht zurück in die Heimat, und eine geht in de Hauskreis ihrer Gemeinde. Eine schöne Sache ist es dort, das man alle zwei Wochen zusammen bei jemandem isst, um Gemeinschaft zu pflegen.

Soweit der heutige Zwischenstand.

Liebe Grüsse vom Zürichsee, eure Julia

Sonntag, 15. Juli 2007

Hochzeit und viel zu tun

Mein zweites Wochenende als Ausländerin verbrachte ich natürlich im Ausland. Dort feierte meine Cousine Mirjam nämlich Hochzeit. Und nun gibt es eine Steinhauer weniger. Es war ein sehr schönes Fest. Hier noch mal herzlichen Glückwunsch! Viele Verwandte und Bekannte gab es wieder zu treffen, nach so langer Zeit *g*

Arbeitsmässig hat es diese Woche schon angezogen. In manchen Situationen fühle ich mich noch überfordert, und verliere den Überblick. Hinzu kommt, dass „meine“ Station 3 Wochen wegen Ferien geschlossen ist, und ich solange auf einer anderen arbeite.

Was ich etwas frustrierend finde, ist die Tatsache, das in der Schweiz überwiegend andere Medikamentenbezeichnungen benutzt werden. Das was ich die letzten Jahre mit Links konnte, das muss ich mir jetzt wieder neu aneignen.

Danke an die kreativen Pharmahersteller (Stellvertretend Johannes, mein Cousin, der da auch wortwörtlich mitmischt) Warum kann das Medikament nicht den Wirkstoffnamen tragen?

In anderen Ländern klappt das doch auch...

Samstag, 7. Juli 2007

Züürifäscht und ein unfreiwilliges Bad im Züürisee


Samstag, mein erster freier Tag...

Eine interessante Woche liegt hinter mir... neben der neuen Arbeit ergaben sich noch andere nette Sachen, wie z.B. die Unterassistenten (Uhu) -Party in den Räumlichkeiten meiner WG, sie war recht unterhaltsam und erleichterte mir den Einstieg. Leider endete sie mit einem lauten Knall...

Irgendein netter Mensch schien sich etwas gestört gefühlt zu haben...

Am Wochenende war Züürifäscht, das grösste Volksfest der Schweiz. Ist ja klar das ich mir das nicht entgehen lassen durfte. So sind Ferdi, Yves und ich nach Zürich gefahren. Damit der Tag gut genutzt war, verbrachten wir den Mittag mit shoppen in einem Mega-Kaufhaus in der Vorstadt von Zürich.



Am Nachmittag versuchten wir das Seebecken zu umrunden, das mit Hunderten von Essständen, Shops, Fahrgeschäften und Menschenmassen voll gestopft war. Die Vielzahl der angebotenen Speisen war unüberschaubar gross. Viele Nationen waren mit ihren typischen Gerichten vertreten.

Flugstaffeln, Akrobaten und verschiedene andere Attraktionen auf und über dem Zürichsee begeisterten die Masse.

Da das Wetter sich bestens hielt, suchte man irgendwann die Abkühlung. Und wenn man gerne die Füsse mal in den See halten möchte und dabei nicht auf die glitschigen Steine achtet, kann aus der kleinen eine grosse Abkühlung werden. Das dumme daran ist nur, das man den Rest des Abends in nassen Hosen rumlaufen muss, was nun wirklich nicht gut kommt...

Montag, 2. Juli 2007

Arbeiten auf schwiizerdüütsch

Der erste Arbeitstag liegt nun hinter mir...wenn man das Arbeitstag nennen kann...

Los gings für die Neulinge um 8 h mit vielen Infos über das Spital (www.spital-lachen.ch), ausserdem wurden die Unterschiede zwischen Deutscher und Schweizer Händedesinfektion aufgedeckt: Schweizer desinfizieren erst die Hände und dann wird gewaschen, die Deutschen machens umgekehrt, was nicht gut für die Haut sein soll... ich werde es testen

Was mich sehr erstaunt hat, ist die Tatsache, das ich alles, was in „Mundart“ geredet wurde ohne Probleme verstanden habe. Hätte ich jetzt nicht so erwartet.

Danach waren erst mal Gipfeli (wenn ich wüsste wie man das französische Ding fehlerfrei schreibt, das auch die Deutschen gerne essen, würde ich’s hinschreiben) und Kaffee angesagt.

Irgendwann wurden wir dann noch eingekleidet. Dort gibt’s nicht nur weisse Klamotten wie man das so gewohnt ist, sondern auch dunkelblaue Shirts als Dienstkleidung (hat Vorteile man sieht die Essens-Flecken nicht so *grins*).

Reicher um diverse Schlüssel und Papiere gings nach gemeinsamem Mittagessen und dem anschliessenden Käffeli dann endlich um 13:00 auf Station.

Meine neuen Kollegen haben mich sehr herzlich empfangen. Eva, die mich schon beim Schnuppertag im März unter ihre Fittiche genommen hat, wird mir die nächsten Tage und Wochen zur Seite stehen und mich in die Schweizer Geheimnisse erfolgreicher Pflege einführen oder so

Freitag, 29. Juni 2007

Einzug

Es ist 16:30 Uhr. Nach 5 Stunden Fahrt halte ich die Schlüssel zu meinem neuen Lebensabschnitt in der Hand. 1. Stock links. Frauen-WG zu dritt. Zimmer mit grossem Balkon, grosse WG-Küche, nette Mädels... was will man mehr?

Und vor allem nur 3 Minuten zum Spital !!!! Das toppt die vorherige Wohnung in KL doch glatt um 4 Minuten *g*

Montag, 25. Juni 2007

Auszug

Irgendwie komisch, nach fast 8 Jahren die Zimmer ein letztes Mal zu durchschreiten, den Ausblick ein letztes Mal in sich aufzusaugen.

Die Wohnung ist nach gut 2 Wochen Umzug in Etappen leer, geputzt und übergeben.

Freitag, 15. Juni 2007

Mutter-Kind-Freizeit

Eine erlebnisreiche Woche hat heute ihr Ende gefunden. Die zurückliegenden 4 Tage waren stark durch 11 kleine, quirlige Wesen -namens Kindern- und ihren Mamas geprägt. Wir waren 4 Mitarbeiter, die für Betreuung, Biblische Geschichten, Basteln Gute-Nacht-Geschichte, Nachtwache, ... sorgten während Bärbel für die Mütter da sein konnte .

Dieses Jahr stand die Mutter-Kind-Freizeit unter dem Thema Gelassenheit. Während die Mama's Zeit für Bibelarbeiten und Gespräche hatten, konnten die Kinder biblische Geschichten hautnah erleben. So wurden Helme und Schilde gebastelt als es um den Hauptmann Naaman ging, Zwillen ausprobiert, als David gegen Goliath kämpfte. Heiss begehrt war auch der Spielplatz auf dem Gelände, selten stand dort eine Schaukel still.

Einen Nachmittag verbrachten wir im Karlstal, wo die kleinen und grossen Kinder Wasser, Wald und Höhlen erkundeten. Manche Hose wurde beim Versuch den Bach zu erkunden nass.
Als am letzten Nachmittag der Rasensprenger ausgepackt wurde, schlug das Herz der kleinen Wasserratten höher.

Mit einem festlichen Abendessen für die M&M's (Mütter und Mitarbeiter) ging der letzte Abend gelassen und genussvoll zu Ende. Der folgende Morgen war im Flug um, und die vaterlosen Familien machten sich nach Pommes und Chicken Nuggets gestärkt auf den Heimweg um sich wieder zu komplettieren.

Und ich darf mich wieder meinem Umzug widmen. Die Wohnung ist inzwischen fast leer, es wird langsam ernst. Die Zeit tickt :-)

Sonntag, 3. Juni 2007

Willkommen

Liebe Freunde und Bekannte! Herzlich willkommen auf meiner Blog-Seite! Hier werde ich versuchen euch mit meinen Abenteuern- mit dem freundlichen Volk der Schweizer- auf dem Laufenden zu halten.

Manche werden sich nun fragen was das mit dem Apfelmeitli wohl auf sich hat :) Tja lange Rede kurzer Sinn...
Es war ein mal ein Meitli (schweizerdeutsch: Mädchen), das auf einer Schweizer Bibelschule morgens um 5:00h (Ortszeit) Äpfel verräumen (schweizerdeutsch: wegräumen, aufräumen) musste, da einige Personen (darunter auch ein gewisser Schweizer) in die Ukraine fuhren und dazu nicht mehr in der Lage waren (oder so ähnlich). Da das gewisse Meitli eine Jacke in Tarnfarbe orange trug, wurde es von den Abreisenden Apfelmeitli getauft.
Momentan stecke ich voll in (Bananen-)Kisten. EDEKA sei Dank! Ich versuche meine vielen Gegenstände aus meiner 3 ZKB Wohnung darin zu verstauen, um mich auf 15 qm Personalzimmer verkleinern zu können.
Meine Arbeit im Klinikum hab ich bis jetzt noch nicht vermisst, obwohl ich schon 3 Wochen nicht mehr arbeite. Die Gespräche mit den Kollegen fehlen mir da schon eher. Kisten packen ist auch nicht wirklich gesellig ;-)