Spinnenweben.
Leicht gefrostet.
Eisblauer Winterhimmel.
Rosenknospen vom letzen Herbst.
Abenteuer aus dem 17. Bundesland


Und die werden jedes Jahr extra angepflanzt damit Kinsgi (Kindergarten), Schul- klassen, örtliche Vereine und Gruppen daraus Räbeliechtli schnitzen können oder sogenannte Sujets (Bilder) gestalten, die dann durch die Strassen gefahren oder getragen wurden.
Das ganze Dorf wird mit Räbelichtli bestückt. Fenster- simse, Wege, Türeingänge erstrahlen in sanftem Licht. Damit die Räbelichtli gut zur Geltung kamen, wurde das Licht abgestellt (scheint Schweizer Tradition zu sein -->Basler Morgestraich)
Weihnachtsartikel wohin das Auge reicht:








Wie es bei mir wohnungstechnisch weitergeht, hängt vom Lachener Wohnungsmarkt ab. Die Unterkunft ist zwar bis Dezember hier gesichert, aber taktisch klug wäre es bis spätestens Herbst ein neues Domizil zu haben.
Zweimal war ich jetzt schon in „Ferdis“ Hauskreis mit, macht einen guten Eindruck und sind nette Leute. Auch dort wechselt es derzeit, eine Deutsche geht zurück in die Heimat, und eine geht in de Hauskreis ihrer Gemeinde. Eine schöne Sache ist es dort, das man alle zwei Wochen zusammen bei jemandem isst, um Gemeinschaft zu pflegen.
Soweit der heutige Zwischenstand.
Liebe Grüsse vom Zürichsee, eure Julia
Mein zweites Wochenende als Ausländerin verbrachte ich natürlich im Ausland. Dort feierte meine Cousine Mirjam nämlich Hochzeit. Und nun gibt es eine Steinhauer weniger. Es war ein sehr schönes Fest. Hier noch mal herzlichen Glückwunsch! Viele Verwandte und Bekannte gab es wieder zu treffen, nach so langer Zeit *g*
Arbeitsmässig hat es diese Woche schon angezogen. In manchen Situationen fühle ich mich noch überfordert, und verliere den Überblick. Hinzu kommt, dass „meine“ Station 3 Wochen wegen Ferien geschlossen ist, und ich solange auf einer anderen arbeite.
Was ich etwas frustrierend finde, ist die Tatsache, das in der Schweiz überwiegend andere Medikamentenbezeichnungen benutzt werden. Das was ich die letzten Jahre mit Links konnte, das muss ich mir jetzt wieder neu aneignen.
Danke an die kreativen Pharmahersteller (Stellvertretend Johannes, mein Cousin, der da auch wortwörtlich mitmischt) Warum kann das Medikament nicht den Wirkstoffnamen tragen?
In anderen Ländern klappt das doch auch...

Am Wochenende war Züürifäscht, das grösste Volksfest der Schweiz. Ist ja klar das ich mir das nicht entgehen lassen durfte. So sind Ferdi, Yves und ich nach Zürich gefahren. Damit der Tag gut genutzt war, verbrachten wir den Mittag mit shoppen in einem Mega-Kaufhaus in der Vorstadt von Zürich.
Am Nachmittag versuchten wir das Seebecken zu umrunden, das mit Hunderten von Essständen, Shops, Fahrgeschäften und Menschenmassen voll gestopft war. Die Vielzahl der angebotenen Speisen war unüberschaubar gross. Viele Nationen waren mit ihren typischen Gerichten vertreten.
Flugstaffeln, Akrobaten und verschiedene andere Attraktionen auf und über dem Zürichsee begeisterten die Masse.
Da das Wetter sich bestens hielt, suchte man irgendwann die Abkühlung. Und wenn man gerne die Füsse mal in den See halten möchte und dabei nicht auf die glitschigen Steine achtet, kann aus der kleinen eine grosse Abkühlung werden. Das dumme daran ist nur, das man den Rest des Abends in nassen Hosen rumlaufen muss, was nun wirklich nicht gut kommt...
Der erste Arbeitstag liegt nun hinter mir...wenn man das Arbeitstag nennen kann...
Los gings für die Neulinge um 8 h mit vielen Infos über das Spital (www.spital-lachen.ch), ausserdem wurden die Unterschiede zwischen Deutscher und Schweizer Händedesinfektion aufgedeckt: Schweizer desinfizieren erst die Hände und dann wird gewaschen, die Deutschen machens umgekehrt, was nicht gut für die Haut sein soll... ich werde es testen
Was mich sehr erstaunt hat, ist die Tatsache, das ich alles, was in „Mundart“ geredet wurde ohne Probleme verstanden habe. Hätte ich jetzt nicht so erwartet.
Danach waren erst mal Gipfeli (wenn ich wüsste wie man das französische Ding fehlerfrei schreibt, das auch die Deutschen gerne essen, würde ich’s hinschreiben) und Kaffee angesagt.
Irgendwann wurden wir dann noch eingekleidet. Dort gibt’s nicht nur weisse Klamotten wie man das so gewohnt ist, sondern auch dunkelblaue Shirts als Dienstkleidung (hat Vorteile man sieht die Essens-Flecken nicht so *grins*).
Reicher um diverse Schlüssel und Papiere gings nach gemeinsamem Mittagessen und dem anschliessenden Käffeli dann endlich um 13:00 auf Station.
Meine neuen Kollegen haben mich sehr herzlich empfangen. Eva, die mich schon beim Schnuppertag im März unter ihre Fittiche genommen hat, wird mir die nächsten Tage und Wochen zur Seite stehen und mich in die Schweizer Geheimnisse erfolgreicher Pflege einführen oder so
Irgendwie komisch, nach fast 8 Jahren die Zimmer ein letztes Mal zu durchschreiten, den Ausblick ein letztes Mal in sich aufzusaugen.
Die Wohnung ist nach gut 2 Wochen Umzug in Etappen leer, geputzt und übergeben.
Liebe Freunde und Bekannte! Herzlich willkommen auf meiner Blog-Seite! Hier werde ich versuchen euch mit meinen Abenteuern- mit dem freundlichen Volk der Schweizer- auf dem Laufenden zu halten.